Junge Union Main-Kinzig fordert kreisweite Investitionsinitiative zur Errichtung von Elektroladesäulen

Schlögl: „Main-Kinzig-Kreis zum hessischen Vorreiter der Elektromobilität machen“

In einer Pressemeldung bezieht die Junge Union Main-Kinzig Stellung zum aktuellen Stand der Elektromobilität im Main-Kinzig-Kreis und untermauert diese mit konkreten Vorschlägen zum Ausbau der Elektroladeinfrastruktur.

„Der Main-Kinzig-Kreis verfügt zwar schon vereinzelt über Ladepunkte für Elektrofahrzeuge, von einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur kann aber noch keine Rede sein. Vor dem Hintergrund der steigenden Anzahl an Elektrofahrzeugen stellt dies in unseren Augen allerdings einen wesentlichen Baustein für die Zukunftsfähigkeit unseres Kreises dar. Wir fordern deshalb den Kreis auf, die Verfügbarkeit von Elektroladesäulen im gesamten Kreisgebiet zu forcieren“, begründet der JU-Kreisvorsitzende Pascal Reddig die JU-Forderung.

Konkret fordert die Junge Union Main-Kinzig deshalb eine Investitionsinitiative des Kreises zur Errichtung von 28 Elektroladesäulen. Nach den Sparanstrengungen der vergangenen Jahre sei nun durch das erfolgreiche Verlassen des kommunalen Schutzschirmes der richtige Zeitpunkt gekommen, um neben der bereits beschlossenen Einmalzahlung den Kommunen für die gestiegene Kreis- und Schulumlage etwas zurückzugeben. „Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass der Kreis jeder der kreisangehörigen Kommunen jeweils die Errichtung einer Elektroladesäule finanziert. Das wäre ein tolles Signal der Kreisspitze in Richtung seiner Kommunen,“ führt der stellvertretende Kreisvorsitzende Philipp Schlögl aus.

Neben den Vorteilen, welche der flächendeckende Ausbau der Elektroladesäule in den Kommunen und für die Bürger habe, profitiere auch der Kreis selbst durch eine solche Investitionsinitiative. „Die flächendeckende Verfügbarkeit von Elektroladesäulen wird mehr und mehr zu einem Standortfaktor und erhöht die Attraktivität des Kreises massiv. Der Kreis kann hierdurch eine hessische Vorreiterrolle bei der Elektromobilität einnehmen“, so Schlögl weiter.

„Beispiele wie der Landkreis Darmstadt-Dieburg, welcher seinen 23 kreisangehörigen Kommunen die Errichtung einer öffentlich zugänglichen Elektroladesäule ermöglicht, zeigen, dass solche Initiativen sowohl bei Bürger als auch bei den Kommunen auf positive Resonanz stoßen“, unterstreicht der CDU Nachwuchs seine Idee.

Umgesetzt werden könne eine solche Investitionsoffensive auch über die kreiseigenen Gesellschaften.
Alles in allem sehen Reddig und Schlögl in dieser Initiative einen wichtigen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit des Kreises. „Wir würden uns freuen, wenn sich die politischen Entscheidungsträger im Kreis dieser Initiative anschließen“, so Reddig und Schlögl abschließend.

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