JU lobt überparteiliche Debatte zum Fluglärm
Nur das Verhalten von Daniel Mack ist Anlass für Kritik
Auf positive Resonanz bei der Jungen Union (JU) Main-Kinzig stößt die überparteilich geführte Debatte zum Thema Fluglärm. „Wir freuen uns, dass über die Parteigrenzen hinweg zusammengearbeitet wird und alle gemeinsam gegen die neuen Belastungen kämpfen“, so der stellv. Kreisvorsitzende der JU Main-Kinzig Max Schad. Verwundert zeigten sich die Mitglieder der JU jedoch über die jüngsten Äußerungen des stellv. Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Daniel Mack, der versucht habe, die Zusammenarbeit beim Thema Fluglärm aufzukündigen. Mack hatte Landrat Erich Pipa (SPD) via Twitter eine „böse Grätsche“ unterstellt, da dieser den Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Tauber für sein Engagement gegen den Fluglärm gelobt und gleichzeitig die Grünen Gelnhausen für parteipolitische Äußerung gerügt hatte. „Gemeinsam versuchen Peter Tauber, Erich Pipa und alle Bürgermeister, einen Erfolg im Kampf gegen den Fluglärm zu erreichen. Den Landrat deswegen öffentlich anzugreifen, ist alles andere als glücklich“, meint Max Schad weiter.

„Statt persönliche Angriffe auszuführen, rät die JU dem Grünen Daniel Mack, sich mit voller Energie auf die Bekämpfung des Fluglärms zu konzentrieren. „Bislang ist Herr Mack leider nicht mit Taten in Sachen Fluglärm aufgefallen, sondern nur mit seinem Besuch der Fraport-Jubelparty ‚Happy Landings’ zur Einweihung der neuen Landebahn. Es wäre wichtig, wenn Herr Mack künftig den Bürgerinnen und Bürgern in ihrem Bestreben, den Fluglärm zu reduzieren, beisteht und seine Kräfte nicht für das Kritisieren seines Koalitionspartners aufbraucht“, so die JU Main-Kinzig abschließend.